Der Chevrolet im Opel-Kostüm: Kommt bald ein eCorsa nach Deutschland?


So sieht die Sonic-Familie mit Verbrennungsmotor aus. Vorstellbar, dass es wenig optische Abweichungen zum EV geben wird.

So sieht die Sonic-Familie mit Verbrennungsmotor aus. Vorstellbar, dass es wenig optische Abweichungen zum EV geben wird.

In der Gerüchteküche wird gerade ein neues Gericht aufgekocht. Wie das US-Internetportal „Green Car Reports“ aus Unternehmenskreisen erfahren haben will, wird der Chevrolet Sonic EV (ab 2017 im Verkauf) auch als Opel Corsa EV seinen Weg nach Europa finden.

Der Sonic EV soll den 2013 präsentierten und in Südkorea gefertigten Spark EV ablösen. Dieser wurde nie auf dem deutschen Markt angeboten. Seine Reichweite gibt GM mit 130 Kilometern an.

Wenn der Sonic EV nun hält, was die Gerüchte versprechen, soll er eine Reichweite von 200 Meilen haben, was in etwa 320 Kilometern entspricht. Möglich soll das durch neue Batterien vom Lieferanten LG Cem sein. Die Südkoreaner arbeiten bereits lange (auch beim Spark EV) mit General Motors zusammen.

Das Prinzip der Fahrzeugübernahme ist bei General Motors bereits erprobt, so ist beispielsweise der Opel Ampera das Schwestermodell des Chevrolet Volt. Apropos Ampera: Wie es genau mit ihm weitergeht, dazu erfährt man bei Opel derzeit wenig Konkretes. Auf die Nachfrage des ADAC sagte Karl-Thomas Neumann, Vorstandsvorsitzender der Adam Opel AG und Präsident von GM Europa: „Es wird einen Nachfolger für den Ampera geben, technisch werden wir aber einiges anpassen und ändern müssen“. Ein Problem in der Vermarktung: Der Ampera wird in vielen Ländern nicht als Elektrofahrzeug gewertet und daher entfallen Förderprogramme, Sonderrechte und finanzielle Vorteile, das hemmt die Käufer.

5 Antworten zu “Der Chevrolet im Opel-Kostüm: Kommt bald ein eCorsa nach Deutschland?

  1. Auch wenn ich nicht so recht an einen eCorsa glauben mag, möglich wäre es. Wahrscheinlicher ist aber, dass Opel die 2. Generation Volt wieder übernimmt, die ab 2016 an den Start geht.

    Noch ein Hinweis zur Reichweite des Spark EV. Die liegt laut EPA-Rating gleichauf mit Leaf, i3, und e-Golf (81-84 miles).
    http://www.fueleconomy.gov/feg/Find.do?action=sbs&id=33640&id=35207&id=34699&id=35849

  2. Ich denke eher das Architektur bedingt eher der neue Opel Karl als E Version angeboten wird. Dieser wird nämlich auf dem Nachfolger der Spark Architektur basieren & auch aus dem gleichen Werk kommen.
    Mir persönlich währe ein E Corsa lieber, aber wie schon gesagt, ich denke eher das es ein E Karl werden wird.

  3. Für Opel macht es Sinn eine E-Wägelchen im Programm zu haben. Ganz ohne Elektroauto geht es nicht. Die „Butter- und Brot“ Modelle Zafira und Astra möchte man keinesfalls gefährden durch ein Elektro- oder Hybridmodell da sonst die Marge zurückgehen könnte. Also wird es ein Kleinwagen für die Stadt in geringer Stückzahl geben.

  4. Soso, der Spark EV wurde wurde nie auf dem deutschen Markt angeboten…
    Und, wen wundert´s?
    Er wurde ja auch für 27.495 Dollar beim US-Händler (umgerechnet 21.300 Euro, Stand 23. Mai 2013) angeboten: viel zu billig für hiesige Verhältnisse, der wäre ja wohl auch tatsächlich gekauft worden… der Alptraum unserer Verbrennermafia…

    • Bitte nicht von den Zahlen blenden lassen. In den USA werden die Preise generell „before tax“ angegeben, da jeder Bundesstaat eine eigene Steuernhoheit hat (und somit der Steuersatz überall unterschiedlich ist). Zudem kommen ja noch Transportkosten und Einfuhrzölle drauf. Inklusive Mehrwertseteuer wäre der Preis dann vermutlich (in Deutschland) im Bereich zwischen 28.000€ und 30.000€ gelandet, also zwischen e-up und Leaf. Da Chevrolet sein Engagement in Deutschland (Europa?) sowieso aufgibt, hat man sich den Schritt gleich ganz gespart.
      Schade, aber durchaus logisch und nachvollziehbar.

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