Fahren auf großem Fuß


Ein Hingucker auf vier Rädern: Der Elektro-Schuh als Werbeträger. (Via: web.orange.co.uk/Foto: Kang Shoe Company)

Ein Hingucker auf vier Rädern: Der Elektro-Schuh als Werbeträger. (Via: web.orange.co.uk/Foto: Kang Shoe Company)

Wer in Wenzhou, der östlichen Provinz Zhejiang, im Straßenverkehr von einem Schuh überholt wird, weiß schlagartig zwei Dinge. Erstens, man ist in China. Zweitens, man hatte das Glück, das Werbemobil der Schuhfirma Kang Shoe Company zu sehen. Das Elektroauto in Schuhform wurde wie ein klassischer Herrenschuh gefertigt. Nur brauchte man dafür das Leder von fünf Rindern. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h hat der Elektro-Schuh eine Reichweite von 400 Kilometer. Sechs Monate hat die Bauzeit verschlungen und Kosten von 4600 Euro verursacht. Kang Shoe Company plant derzeit 40 weitere Elektroautos, Verzeihung, Elektro-Schuhe zu bauen. Für jede Filiale einen.

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2 Antworten zu “Fahren auf großem Fuß

  1. Warum denn in Schuhform, frage ich mich. Es sieht ja komisch und kitschig aus. Jetzt ist vielleicht diese Idee interessant, weil es etwas Neues ist, aber in der Zukunft, wer will sich dann so einen Schuh zum Fahren kaufen?

  2. Michael Bluhm

    Verrückt und ausgefallen. Witzige Idee, die nicht nur ein Produkt (Schuhe), sondern auch die Zukunft einer Technologie zeigt, die uns voran bringen wird.
    40 km/h für 400 km Reichweite ist gut. Für mich wäre es der ideale “Rollschuh” zur Arbeit, weil man nur sehr selten über 40 km/h kommt.
    Und wenn ich den Kostenaufwand mit 1,85 multipliziere, dann könnte ich mir den Elektroschuh, als kleinen Bus, sogar leisten. Natürlich zzgl. der Mehrwertsteuer. Fragt mich bitte nicht warum mit 1,85, ich könnte auch 2,5 sagen. Ist nur rein fiktiv.
    Es ist erstaunlich, mit welcher Selbstverständlichkeit die Chinesen die Elektromobilität für sich umsetzen. Mag sein, dass die Förderung dies noch beschleunigt, aber das kann nicht der Hauptgrund sein. Es kann soviel gefördert werden wie man will, wenn es der Verbraucher nicht haben will, bleibt das Produkt auf der Strecke. siehe E10
    Apropo Sprit.
    Frage an die Redaktion: “Was war denn mit dem Brennstoff in Davos gemeint, der angeblich so toll für Verbrennungsmotoren und billiger als Benzin oder Diesel sein soll?”
    Auch wenn wir uns hier mit elektrischen Antrieben beschäftigen, sollten wir doch auch die anderen Bereiche zumindest mal erwähnen und nicht aus den Augen verlieren. Vielleicht ergibt sich daraus eine billigere Variante der Übergangstechnologie mit “Hybriden”.