EX1 durchquert „Grüne Hölle“ in Rekordzeit


Der EX1 von Peugeot stellte bereits auf einem Testgelände in China einige Beschleunigungsrekorde ein. Nun hat der flache Prototyp den Rundenrekord für Elektroautos am Nürburgring gebrochen. Der Elektro-Renner legte die 20,8 Kilometer lange Strecke in 9:01,338 Minuten zurück. Gegen die widrigen Bedingungen bei nasser Strecke half, dass der Elektro-Antrieb des EX1 sowohl an der Vorder- als auch an der Hinterachse sitzt. Rennfahrer Stéphane Caillet pilotierte den tropfenförmigen, 340 PS starken Renner mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 138,324 km/h durch die berühmte „Grüne Hölle“. Der alte Rekord für Elektrofahrzeuge lag bei 9:51,45 Minuten, aufgestellt von einem „Mini E Race“ vor etwa einem Jahr. Der Peugeot unterbot den Wert damit um ganze 50 Sekunden, allerdings ist der EX1 deutlich stärker motorisiert als der E-Mini (204 PS).

Die schnellste Runde von einem für öffentliche Straßen zugelassenen Fahrzeug mit Verbrennungsmotor liegt bei 7:11,57 Minuten. Der Gumpert Apollo stellte die bis heute gültige Bestzeit am 13. August 2009 auf.

Lesen Sie mehr über die Beschleunigungsrekorde des EX1.

2 Antworten zu “EX1 durchquert „Grüne Hölle“ in Rekordzeit

  1. Pingback: electrive.net » Fisker Karma, Daimler, Rallye Dakar, GM, Burton Electric.

  2. Im Hinblick auf eine F1 elektro Klasse, ist dieser Test doch sehr wichtig. Für den alltäglichen Wahnsinn auf den Straßen ist das aber nicht notwendig. Ich bin auch der Auffassung, dass der Achsantrieb nicht die richtige Lösung für die normalen PKW sein wird und ist. Es hat sich bei den Bussen mit Radnabenmotoren gezeigt, dass der Antrieb auf mindestens zwei Achsen (Gelenkbus bzw. Doppelgelenkbus), sehr effektiv ist. Die gleichmäßige Verteilung der Antriebskraft auf alle vier Räder beim PKW sehe ich deshalb als unabdingbar. Das hat für mich viele Vorteile.
    Zum Einen wird das Gesamtgewicht von ungefederter Masse nicht nur auf zwei Räder verteilt und zum Anderen können die Radnabenmotoren entsprechend kleiner konzipiert werden.
    So verhält es ich auch beim Antrieb über eine Achse. Ich belaste die Räder der angetriebenen Achse mehr als die anderen. Das zeigt ja schon die Technologie mit Verbrennungsmotor und dem heutigen unterschiedlichen Reifenverschleiß.
    In unserem Betrieb konnten jedenfall bei Glatteis sehr gute Erfolge der stabileren Fahreigenschaften ermittelt werden, wenn mindestens zwei Achsen über Achsantrieb oder Radnabenantrieb den Vorschub leisten.
    Die Form dieses Flitzers bestätigt einmal mehr meine Vermutung, dass die Tropfenform auch für E- PKW sinnvoll ist. Ich würde die Reifen genauso in meinem Projekt anordnen.
    Was ich als sehrgut empfinde ist die Liste von Ladestationen für diese E- Mobile in Berlin. Bin mal gespannt, wann über hamburg etwas berichtet wird.

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