Hybridisierung der Mercedes-Mittelklasse


Die neue Mercedes C-Klasse: USA-Premiere bei der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit.

Die neue Mercedes C-Klasse: USA-Premiere bei der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit.

Mercedes-Chef Dieter Zetsche stellte die neue C-Klasse auf der Detroit Auto Show 2014 persönlich vor. Und während die Journalisten noch Fragen zu dem als Mini-S-Klasse titulierten Auto stellten, machte Zetsche bereits eine weitere Ankündigung: Die neue C-Klasse wird ab 2015 auch als Plug-in-Hybrid verkauft.

Die deutschen Autohersteller müssen Benzin sparen. Aber nicht aus Eigeninitiative. In wenigen Jahren sollen innerhalb der EU strenge Emissionsgrenzen für die Fahrzeugflotten gelten. Da braucht es Modelle im Angebot, die wenig CO2 ausstoßen. Premium-Hersteller wie Mercedes oder Audi scheinen einen Weg entdeckt zu haben, der nicht allzu steinig ist: Die Hybrid-Technologie, die vor allem beim Losfahren enorm viel Sprit sparen kann.

Sieht aus wie die S-Klasse in klein: die C-Klasse von Mercedes.

Sieht aus wie die S-Klasse in klein: die C-Klasse von Mercedes.

Die neue C-Klasse soll mit moderner Plug-in-Hybrid-Technologie unter 100 g/km CO2 ausstoßen. Das wäre ein respektabler Wert, denn selbst viele Kleinwagen mit Dieselantrieb überschreiten die 100-Gramm-Marke. Die Technologie gibt es im Hause Daimler bereits: die S-Klasse als Plug-in-Hybrid. Sie erreicht gemäß dem europäischen Fahrzyklus (NEFZ) einen CO2-Ausstoß von 62 g/km.

Die Hybridisierung der Mercedes-Mittelklasse könnte auch die Position der Stuttgarter auf dem US-Markt stärken: Denn im Vergleich zum Vorjahr ist dort zwar die Absatzzahl deutscher Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb um fünf Prozent gestiegen (jedes achte neu verkaufte Auto in den USA mit herkömmlichem Antrieb stammt von einem deutschen Hersteller). Der Anteil der deutschen Marken an den verkauften Hybrid-Fahrzeugen stagniert aber. Von ihnen stammen lediglich 7600 der etwa 470.000 US-weit verkauften Hybrid-Autos. Ein größeres Angebot an Hybriden sollte auch die deutschen Absatzzahlen merklich erhöhen.

5 Antworten zu “Hybridisierung der Mercedes-Mittelklasse

  1. Hybride will nur die traditionelle Autoindustrie?
    Die kann man schön teuer machen, dazu bleibt die Wartung der Verbrenner-Komponennten……der Profit für die Mineralölindustrie und für die Mineralölsteuer für den Staat, also alles schön beim alten…

    Wo bleiben die hoffnungsvollen Akkuentwicklungen in der Großserie und eine sinnvolle Ladeinfrastruktur.

  2. Die Lichtmaschine kann man doch auch als E-Motor verwenden, Batterieladegerät einbauen und fertig ist der Plugin-Hybrid.

    Aber: Wer will denn so was? In Zeiten wo die Teslas quer durch Europa rein elektrisch unterwegs…

    • „Die Lichtmaschine kann man doch auch als E-Motor verwenden…“.
      Ähhh, na klar…
      Warum posten hier (Möchtegern-)Politiker hier wieder Zeug, das jedem, der Ahnung hat, den Magen umdreht???

  3. „Hybridisierung „?
    Ihr habt da leider etwas FALSCH verstanden, liebe ADACler!
    Hybridisierung bedeutet NICHT, zu den 300 PS des Benzinmotors nochmal 200PS draufzulegen und damit nicht mal 10 km rein elektrisch fahren zu können!

    • Doch, jedes Auto welches über zwei oder mehr Antriebsmotoren verfügt ist ein Hybrid. Ob 300 + 200 PS sinnvoll für die Umwelt sind, ist eine andere Frage.

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