Toyota Prius: Update für Hybrid-Pionier


Modellpflege beim ersten Großserien-Hybrid der Welt: Toyota will Verbrauch und Schadstoffausstoß um 18 Prozent gesenkt haben. Im ersten Quartal 2016 kommt die vierte Generation des 1997 vorgestellten Prius zu den Händlern.

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Im Vorfeld der Tokyo Motor Show (30. Oktober bis 8. November) veröffentlichte Toyota technische Details zum neuen Prius. Als erstes Modell basiert die Neuauflage des Vollhybrid-Pioniers auf der Plattform Toyota New Global Architecture (TNGA). Diese steigert laut Hersteller die Karosseriefestigkeit um 60 Prozent und ermöglicht einen tieferen Fahrzeugschwerpunkt, der Handling und Fahrstabilität verbessert. Die Karosserie wird um 20 Millimeter niedriger, was die Aerodynamik steigert. Toyota gibt einen Luftwiderstandsbeiwert von 0,24 cw an.

Effizienter Motor

Im neuen Prius arbeitet weiterhin der bekannte 1,8-Liter-Vierzylinder, der aber komplett überarbeitet wurde. Stimmt der Wirkungsgrad von 40 Prozent, den Toyota angibt, stößt der Benziner nun in Effizienzbereiche vor, die bisher Dieselmotoren vorbehalten waren. Ebenfalls neu konstruiert haben die Japaner den 53 kW starken Elektroantrieb, der deutlich kompakter ist als sein Vorgänger. Schon die dritte Generation von 2012 erwies sich im ADAC Autotest als „alltagstauglicher Spritsparkünstler“.

Mehr Platz für Gepäck

Die 12-Volt-Batterie wanderte in den Motorraum. Der Hybrid-Akkumulator (weiterhin eine Nickel-Metallhydrid-Batterie) ist nun unter den Rücksitzen platziert. Dadurch wächst das Kofferraumvolumen von 285 auf 502 Liter.
Der Teilzeitstromer der ersten Stunde hat künftig eine Vielzahl von Assistenzsystemen an Bord. Das Paket Toyota Safety Sense erweitert der japanische Hersteller beim Prius um eine radarbasierte Geschwindigkeitsregelung und um eine Fußgängererkennung. Dazu sind ein Totwinkel- sowie ein Rückraum-Assistent erhältlich.

4 Antworten zu “Toyota Prius: Update für Hybrid-Pionier

  1. Das Wichtigste fehlt in dem Artikel:
    Wie gross ist die rein elektrische Reichweite?
    Kann ich mal eben zum Einkaufen fahren ohne den Verbrenner anwerfen zu müssen oder nicht?!

  2. Leider immer noch fast genauso hässlich wie das erste Modell. Auch wenn Optik nicht unbedingt das Entscheidende sein muss, verstehe ich nicht, warum Toyota dem Prius nicht mal ein etwas gefälligeres Äußeres gibt, was die Akzeptanz sicherlich erhöhen würde.

    • Noch wichtiger als die Optik wäre mal ein vernünftiger Preis. Der Einstiegspreis („altes“ Modell) mit ~27.000€ ist einfach zu hoch. Mit ein bisschen Zusatzausstattung ist man da schnell über 30.000€.

      Ansonsten ist dieses „Evolutiönchen“ ganz ok. Ich hoffe nur, dass auch die Plug-In-Variante eine anständige Überarbeitung bekommt … mit deutlich gesteigerter elektrischer Reichweite!

  3. Toyota reduziert die eKomponente zum Anhängsel; der Prius bleibt so ein Dinofossi, auch wenn der Benziner noch so sparsam istl.
    Das Brückenauto für die kommenden 2 Jahrzehnte, bis wir alle elektrisch oder mit H2 fahren, ist aber der PlugInHybrid mit ganz viel elektro + ganz wenig fossil, z.B. neuer Chevy Volt.

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