Hyundai Ioniq: Konkurrenz für den Prius


Hybrid, Plug-in, Elektroauto: Der Hyundai Ioniq wird mit insgesamt drei Antriebsarten verfügbar sein. Doch mehr war bisher kaum bekannt. Nun präsentiert Hyundai neue Details und weitere Bilder. Dabei positionieren die Koreaner den Ioniq klar gegen einen Green-Car-Veteranen – ohne ihn dabei explizit zu nennen.

So sieht der Ioniq auf der Straße aus. Preise und weitere interessante Details werden wohl erst zu seiner Europa-Premiere bekannt werden.

Es ist eine skurrile Ansage: “Wir wollen die Nummer zwei auf dem weltweiten Markt grüner Autos werden”, schreibt Hyundai zu seinen Ambitionen bezüglich des neuen Hyundai Ioniq in einer Pressemitteilung. Bis 2020 solle der koreanische Newcomer dieses Ziel erreichen – und damit zum Toyota Prius aufschließen, der ewigen Nummer eins.

Vielleicht hängt es mit der asiatischen Höflichkeit zusammen. Oder damit, dass es wohl tatsächlich unmöglich sein wird, den etablierten Toyota Prius auf die Schnelle als Marktführer unter den Green Cars abzulösen: Hyundai positioniert den Ioniq klar gegen den Japaner. Nur will es keiner der Verantwortlichen aussprechen.

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So hat Hyundai die Karosserie des Ioniq konstruiert.

 

 

 

 

 

 

 

Viele Informationen über den Koreaner sind noch nicht bekannt. Doch wenigstens gibt es nun Bilder und Explosionszeichnungen, die zeigen, wie der Wagen aussehen wird. Die folgende Grafik skizziert das Hybridsystem des Ioniq.

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Insgesamt ist der Wagen mit drei Antriebsarten erhältlich: als Hybrid, als Plug-in-Hybrid und als vollelektrisches Auto.

 

 

 

 

 

 

 

Als Unterscheidungsmerkmale gegenüber der Konkurrenz nennt Hyundai „Spaß, Rückmeldung beim Fahren und ein attraktives Design“. Diese Punkte dürfen als Spitze gegen den Toyota Prius verstanden werden, der zwar als funktional und zuverlässig gilt – nicht aber als attraktiver Spaßgarant.

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Das Dach fällt nach hinten ein wenig ab und soll vermutlich so den Luftwiderstand der Karosse verringern.

 

Wohl auch deshalb betont Hyundai, ein Doppelkupplungsgetriebe mit sechs Schaltstufen in den neuen Ioniq zu verbauen. Denn das stufenlose Getriebe des Prius vermittelt wenig Fahrspaß und nervt die Insassen im Alltag mit dem sogenannten Gummibandeffekt, einem Dröhnen und Aufheulen des Motors beim Beschleunigen.

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Die Ledersitze wirken luxuriös, das Doppelkupplungsgetriebe verspricht zeitgemäßen Fahrspaß.

 

Im März 2016 folgt die offizielle Vorstellung in Europa auf dem Genfer Autosalon. Ende des Monats ist der Wagen auf der Autoshow in New York erstmals in Amerika zu sehen.

2 Antworten zu “Hyundai Ioniq: Konkurrenz für den Prius

  1. Was wird die deutsche Autoloppy wohl dagegen tun um dieses Auto schlecht zu machen.Man muss nur die Presse verfolgen.

  2. Wer kauft ein Auto, um Fahrspaß zu haben? Für den Zweck würde ich allenfalls ein Auto mieten.
    Und ganz nebenbei ist das PRIUSgetriebe sehr praxistauglich und haltbar. Der „sogenannte Gummibandeffekt, einem Dröhnen und Aufheulen des Motors beim Beschleunigen“, tritt erst bei hohen Drehzahlen auf, die aber meidet der umweltberußte PRIUSfahrer.

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